Fernab der Zivilisation verläuft entlang der Westküste der USA ein 4277 km langer Wanderweg genannt "Pacific Crest Trail". Zu Fuß benötigt man mehr oder weniger fünf Monate, um von der mexikanischen Grenze nordwärts, Kalifornien, Oregon und Washington zu durchqueren, um schlussendlich Kanada zu erreichen. Jedes Jahr starten ein paar Verrückte, um sich diesem Abenteuer zu stellen. In 2010 bin ich einer davon! ;)



Sonntag, 23. Mai 2010

500

37. Tag (Meile 500)
http://maps.google.com/maps?q=loc:34.70949,-118.59354

Es gibt einen guten Grund zu feiern. Heute wird die 500. Meile überschritten. Leider läßt sich der Ort nicht exakt ausmachen. Mein GPS gibt mir eine andere Position, als der PCT-Marker und ein paar Hiker haben ein weiteres Zeichen gesetzt. Sicherheitshalber belohne ich mich an allen drei Stellen mit einem Schokoriegel! ;-)

Für den Trail gibt es einen ständig aktualisierten Wasser-Report. Die Einträge stammen von Hikern und normalerweise kann man sich auf die Angaben zu Trail-nahen Wasserressourcen verlassen. So "tanke" ich an einem Water-Cash zwei Liter, in der Gewissheit in ein paar Meilen die nächste Quelle zu finden. In diesem Fall handelt es sich allerdings um einen fast leeren Tank der Feuerwehr, in dem mindestens drei unterschiedliche Spezies toter Tiere schwimmen. Hinzu kommt, dass das Wasser selbst mit meinem Trekkingstock nicht zu erreichen ist. So verbringe ich die Nacht ohne Abendessen, in der Hoffnung dass wenigstens der nächste 6 Meilen entfernte Bach Wasser führt. Zum Glück werde ich nicht enttäuscht. Dennoch war dies die längste wasserlose Etappe seid Begin. Werde von nun an immer eine zusätzliche Sicherheitsreserve mitnehmen.

Michael

Kommentare:

  1. Herzlichen Glückwunsch zu den ersten 500!!!
    Drücke dir die Daumen, das es so weiter geht, meinen Respekt hast du jetzt schon.

    Marcel

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  2. Hi Michael,

    ich verfolge deinen Blog sehr gespannt.
    Wünsche dir weiterhin viel spaß auf deinem Abenteuer.

    Gruß Marc Zohren

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  3. Hi Folls,
    Vielen Dank für die guten Wünsche. Freue mich immer was as der Heimat zu hören.

    Michael

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